The Shoemaker and the Hatter, UK 1950, Regie: John Halas

Die Marshall Plan Filme online

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war ganz Europa auf Hilfe angewiesen, um Kriegsschäden zu beseitigen und die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Das am 5.6.1947 beschlossene European Recovery Program sollte diese Hilfestellung leisten. Es wurde unter dem Namen „Marshall-Plan“ bekannt, benannt nach dem ehemaligen US-Außenminister George C. Marshall. Mit dem Ziel, Versorgungsengpässe zu überwinden, möglichst schnell eine funktionsfähige Ökonomie aufzubauen und so die Ausbreitung des Kommunismus zu verhindern, bewilligte der US-Kongress am 3.4.1948 Marshall-Plan-Mittel in Höhe von 5 Milliarden Dollar. Zur Propagierung und Unterstützung des European Recovery Program stellten teils namhafte US-amerikanische und europäische Regisseure für die Marshall-Plan-Verwaltungen der einzelnen Länder Kurzfilme her, die die Grundsätze einer freien Marktwirtschaft und demokratische Prinzipien vermitteln sollten. So entstanden bis zum Ende der Marshall-Plan-Aktivitäten im Januar 1952 über 200 Filme.

Unter dem Titel "Selling Democracy" (Berlinale 2004-2006) präsentierte das DHM im Zeughauskino eine große Retrospektive dieser einzigartigen Zeitdokumente. In Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Bundesarchiv/Filmarchiv wurde 2007 die DVD-Edition: Selling Democracy: Die Filme des Marshall Plans realisiert.

Im Rahmen des von Jan Henselder initiierten Projektes "Das virtuelle Filmarchiv" wurden 2008 54 Marshall-Plan-Filme digitalisiert und online bereitgestellt. Die filmographischen Angaben steuerten Linda R. Christenson, amerikanische Filmarchivarin und Marshall-Plan-Filmspezialistin, und Dr. Rainer Rother, künstlerischer Leiter der Deutschen Kinemathek, bei. Einen umfassenden Einblick in die wissenschaftliche Analyse der Filme bietet Prof. Dr. Frank Mehrings Artikel „Propaganda für die Demokratie“.

Ein Update der Projektwebseite aus dem Jahre 2008 ist für 2015 geplant.

The Shoemaker and the Hatter, UK 1950, Regie: John Halas

Die Marshall Plan Filme online

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war ganz Europa auf Hilfe angewiesen, um Kriegsschäden zu beseitigen und die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Das am 5.6.1947 beschlossene European Recovery Program sollte diese Hilfestellung leisten. Es wurde unter dem Namen „Marshall-Plan“ bekannt, benannt nach dem ehemaligen US-Außenminister George C. Marshall. Mit dem Ziel, Versorgungsengpässe zu überwinden, möglichst schnell eine funktionsfähige Ökonomie aufzubauen und so die Ausbreitung des Kommunismus zu verhindern, bewilligte der US-Kongress am 3.4.1948 Marshall-Plan-Mittel in Höhe von 5 Milliarden Dollar. Zur Propagierung und Unterstützung des European Recovery Program stellten teils namhafte US-amerikanische und europäische Regisseure für die Marshall-Plan-Verwaltungen der einzelnen Länder Kurzfilme her, die die Grundsätze einer freien Marktwirtschaft und demokratische Prinzipien vermitteln sollten. So entstanden bis zum Ende der Marshall-Plan-Aktivitäten im Januar 1952 über 200 Filme.

Unter dem Titel "Selling Democracy" (Berlinale 2004-2006) präsentierte das DHM im Zeughauskino eine große Retrospektive dieser einzigartigen Zeitdokumente. In Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Bundesarchiv/Filmarchiv wurde 2007 die DVD-Edition: Selling Democracy: Die Filme des Marshall Plans realisiert.

Im Rahmen des von Jan Henselder initiierten Projektes "Das virtuelle Filmarchiv" wurden 2008 54 Marshall-Plan-Filme digitalisiert und online bereitgestellt. Die filmographischen Angaben steuerten Linda R. Christenson, amerikanische Filmarchivarin und Marshall-Plan-Filmspezialistin, und Dr. Rainer Rother, künstlerischer Leiter der Deutschen Kinemathek, bei. Einen umfassenden Einblick in die wissenschaftliche Analyse der Filme bietet Prof. Dr. Frank Mehrings Artikel „Propaganda für die Demokratie“.

Ein Update der Projektwebseite aus dem Jahre 2008 ist für 2015 geplant.